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Fachzahnärztin für Kieferorthopädie
Leylâ Saraçoğlu
Tel.: (02591) 30 30
Fax: (02591) 9 48 91 29
E-Mail: a.leylasaracoglu@gmail.com

Der Karte können Sie den Standort unserer Facharztpraxis für Kieferorthopädie in Lüdinghausen entnehmen. Die Praxis befindet sich direkt an der Fußgängerzone am Marktplatz. Ein Aufzug ist vorhanden.
Wir wünschen Ihnen eine gute Anreise
und freuen uns auf Ihren Besuch.





Fachzahnärztin für Kieferorthopädie

Leylâ Saraçoğlu


Münsterstr. 10
59348 Lüdinghausen
Tel.: (02591) 30 30
Fax: (02591) 9 48 91 29
E-Mail: a.leylasaracoglu@gmail.com


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Gesundheitsnews



Wenn die Vollprothese nicht richtig sitzt
Ursache: Mangelnder Speichelfluss

Das Kuratorium perfekter Zahnersatz (KpZ) weist darauf hin: Mundspeichel ist mitverantwortlich für den sicheren Sitz einer Vollprothese im Mund. Findet die Vollprothese keinen festen Halt im Mund, kann dies unter Umständen auf einen mangelnden Speichelfluss zurückgeführt werden.

Eine technisch einwandfrei hergestellte Vollprothese sitzt bei optimalen Voraussetzungen fest im Mund des Patienten. Da keine Zähne mehr für eine Verankerung der Prothese (z. B. durch Klammern) vorhanden sind, muss der Prothesenhalt über andere Faktoren erzielt werden. Zu einem großen Teil erfolgt der Halt einer Vollprothese über die Haftung (Adhäsion) zwischen Schleimhaut und gut passender Prothesenbasis. Dazu ist eine ausreichende Menge an Speichel notwendig.

Mundtrockenheit Ist der Speichelfluss gestört, wird der Halt der Prothese beeinflusst. Gerade ältere Menschen leiden oft an einer sogenannten Xerostomie (Mundtrockenheit). Auslöser können zum Beispiel die Einnahme bestimmter Medikamente, eine verstärkte Mundatmung, eine Strahlentherapie oder eine Fehlfunktion der Speicheldrüsen sein. Ist die Passung der Prothese dadurch gestört, können bis zum Zahnarztbesuch z. B. Haftcremes verwendet werden. Dies ersetzt allerdings nicht den Zahnarztbesuch. Eine dauerhafte Anwendung von Haftmitteln kann nicht empfohlen werden.

Fester Halt durch Saugeffekt Grundsätzlich gestaltet der Zahntechniker die Prothese so, dass ein Saugeffekt zwischen Prothesenbasis und Mundschleimhaut den festen Halt des Zahnersatzes sichert. Hierfür werden Prothesenrand und Prothesenbasis exakt der vom Zahnarzt abgeformten Situation angepasst. Im Mund bildet sich im Zusammenspiel mit dem Speichel eine Art Vakuum. Dieses sorgt dafür, dass sich die Prothese nicht ungewollt löst. Bei einer lockeren Vollprothese wird der Zahnarzt daher zunächst eine Unterfütterungsabformung nehmen und diese an das Labor übergeben. Die Prothesenbasis wird vom Zahntechniker wieder an die Mundsituation angepasst. Der mangelhafte Halt lässt sich dadurch vielfach beheben.
Der mangelnde Speichelfluss bzw. die Mundtrockenheit sollten klinisch abgeklärt werden. Manchmal helfen bereits zuckerfreie Lutschpastillen oder Kaugummis. Und es gilt: Eine ausreichende Zufuhr an Flüssigkeit. Tipp: Haben Sie immer eine kleine Flasche Wasser bei sich und trinken Sie jede halbe Stunden einen kleinen Schluck!

20.07.2017 DGA | Quelle: Kuratorium perfekter Zahnersatz e.V.

Elektronische Gesundheitskarte
Freie Ärzteschaft: Online-Anbindung der elektronischen Gesundheitskarte floppt

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat sich die Digitalisierung des Gesundheitswesens so vorgestellt: Seit 1. Juli 2017 müssen sich alle Arzt- und Zahnarztpraxen, Kliniken und später auch Apotheken online an ein riesiges Datennetz der Krankenkassen anschließen. Zugangsschlüssel ist die elektronische Gesundheitskarte (eGK). Für die Freie Ärzteschaft (FÄ) liegen die Interessen dahinter auf der Hand: „Politik, Krankenkassen und Gesundheitsindustrie wollen die Krankheitsdaten aller Bürger zentral speichern, um das Gesundheitswesen zu steuern und Rendite zu erwirtschaften“, sagte FÄ-Vizevorsitzende Dr. Silke Lüder am Montag in Hamburg. „Angesichts bedrohlicher Hackerangriffe in jüngster Zeit ist das verantwortungslos.“

Als Erstes sollen die Arztpraxen und Klinikambulanzen mit der Aktualisierung der sogenannten Stammdaten der Versicherten, wie etwa Wohnort und Versichertenstatus, Verwaltungsaufgaben der Krankenkassen übernehmen. „Damit wird uns Zeit für die Patienten genommen“, erläutert Lüder. „Außerdem ist dieser sogenannte Online-Rollout ein Flop: Die technischen Geräte – ein sogenannter Konnektor und ein onlinefähiges Chipkartenlesegerät – sind für den Realbetrieb in den Praxen noch gar nicht vorhanden. Insidern zufolge dürften diese Geräte frühestens im November 2017 verfügbar sein. Und das zu gepfefferten Preisen: Aufgrund der Monopolstellung des Anbieters soll ein Konnektor etwa 2600 Euro kosten.“

Ein Preis, den letztlich auch die Versicherten zahlen. Die Kosten für die gesetzlich Versicherten werden mit weiteren etwa 700 Millionen Euro für das eGK-Projekt veranschlagt. „Außerdem“, so Lüder, „wird es durch den Online-Datenabgleich mit ziemlicher Sicherheit in den Arztpraxen zu deutlichen Verzögerungen im Praxisablauf und längeren Wartezeiten bei der Anmeldung kommen.“ Die Anbindung an das Datennetz, gehostet bei der Bertelsmann-Tochter Arvato, ist auch nicht freiwillig. Praxen, die das bis zum 1. August 2018 nicht erledigt haben, müssen mit Geldstrafen rechnen.

Ärztliche Schweigepflicht weiter verteidigen

Aus Sicht der Ärzte ist eine Totalvernetzung im Gesundheitswesen gefährlich, weil Cyberangriffe die Sicherheit der Patienten gefährden. Das hat jüngst der Deutsche Ärztetag unmissverständlich klar gemacht. Lüder kritisiert scharf die Regierung: „Einer Bundesregierung, die derzeit lauter neue Gesetze zu Bundestrojanern und zur Ausforschung der Onlinekommunikation der Bürger erlässt, kann man eine Verantwortung für Datenschutz und bürgerliche Freiheitsrechte absprechen“. Auch die ärztliche Schweigepflicht sei für die Große Koalition kein schützenswertes Gut mehr, wie das neue Bundeskriminalamtgesetz zeige.

„Ärzte und Patienten brauchen keine zentralen Datenberge. Wir werden die ärztliche Schweigepflicht weiter verteidigen“, betont die FÄ-Vizevorsitzende. Arztpraxen könnten jetzt erst einmal abwarten, bevor sie Verträge für Geräte abschließen, die noch nicht existieren. Danach könne man die gesetzlich festgeschriebene Möglichkeit wahrnehmen, eine sogenannte Stand-alone-Lösung zu installieren, damit die Patientendaten in der Praxis geschützt blieben. Unverschämt findet Lüder die Ankündigung, dass Ärzte, die ihre Schweigepflicht ernstnehmen und diese Lösung realisieren, finanziell bestraft werden sollen.

18.07.2017 DGA | Quelle: Freie Ärzteschaft e.V. (FÄ)

Verbesserung der Mundgesundheit als oberstes Ziel
Positionierung der Vertragszahnärzteschaft zur Bundestagswahl

Berlin, 23. Juni 2017 – Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat auf ihrer Vertreterversammlung am Freitag in Köln die "Agenda Mundgesundheit 2017-2021" verabschiedet. Die Agenda umfasst die gesundheitspolitischen Positionen der Vertragszahnärzteschaft zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der zahnmedizinischen Versorgung in Deutschland.

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV: „Damit zeigen wir, wo in den nächsten Jahren zentrale Handlungs- und Aufgabenfelder der vertragszahnärztlichen Versorgung liegen. Ganz oben stehen dabei die 'drei großen D's': Demografischer Wandel, Digitalisierung und Datensicherheit. Wir müssen den demografischen Wandel bewältigen, die Chancen der Digitalisierung konsequent nutzen und zugleich Datensicherheit für Patienten und Zahnärztinnen und Zahnärzte gewährleisten. Die obersten Ziele und Handlungsfelder der Vertragszahnärzteschaft sind die Verbesserung der Mundgesundheit der Bevölkerung und die Sicherstellung einer wohnortnahen, flächendeckenden und qualitativ hochwertigen Versorgung.“

Wichtig für die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Versorgung sei zudem ein pluralistisches Gesundheitswesen mit freiberuflichen Strukturen, freier Zahnarztwahl, einer handlungsfähigen, starken Selbstverwaltung sowie einer Honorierung, die den Praxen ein betriebswirtschaftliches Arbeiten ermöglicht.

Die Grundsätze und Positionen der "Agenda Mundgesundheit 2017-2021" sind in einem 12-Punkte-Plan zusammengefasst. Diese Kurzfassung sowie die vollständige Agenda Mundgesundheit kann auf der Website der KZBV unter www.kzbv.de abgerufen werden.